Vaporizer


Was sind Vaporizer und warum brauche ich so ein Teil?

Sie heißen Mighty, Volcano, Pax, Solo, IQ2, oder M 2020 und man hat zwangläufig schon Mal von Ihnen gehört. Unzählige Modelle und Varianten sprießen wie Pilze aus dem Boden und das kommt nicht von ungefähr, denn Vaporizer sind in den letzten Jahren vor Allem auch durch den medizinischen Konsum stark gefragt. Vaporizer versprechen eine gesündere Alternative zum klassischen Rauchen und somit für viele Sportler und gesundheitsbewusste Menschen interessant, aber auch für Enthusiasten und Genießer. Sie sind mehr als nur eine gesündere Alternative denn sie bieten eine deutlich höhere Effizienz und ein wahres Maximum an Geschmack und Aroma.
Wenn du nun zu denen gehörst, die sagen, Vaporizer schmecken immer schlecht, hattest du deine Erfahrungen vermutlich mit einem Vaporizer der früheren Generationen gemacht, die allesamt ein großes Manko hatten. Bei diesem Manko handelt es sich um nicht vollständig isolierte von der Elektronik Luftpfade. Dies führte dazu, dass sich der scheußliche Geschmack von Kunststoffen im Dampf ausgebreitet hat. Zum Glück hat man diesen Umstand schnell erkannt und für künftige Generationen ausgemerzt. Alle Vaporizer in unserem Sortiment haben einen vollständig von der Elektronik isolierten Luftpfad und garantieren dir reinstes Dampfaroma. Heutzutage werden für den Luftpfad und die Heizkammer Materialien wie Keramik, Titan und Edelstahl verwendet und die Heiztechnologien haben sich deutlich weiterentwickelt. Aber nicht nur die Materialien und Heiztechnologien haben sich weiter entwickelt, auch unzähligen neue Features wie automatisch gesteuerte Temperaturverläufe, App-Steuerung und Regulierung des Luftstroms fließen in die neue Vaporizergeneration, DaVinci IQ2, Pax 3, Crafty+ um nur einige zu nennen, ein.

 

Wieso sind Vaporizer gesünder?

Bei einer Verbrennung wie in einer klassischen Zigarette werden neben den gewünschten Wirkstoffen enorme Mengen an Schadstoffen freigesetzt, diese Schadstoffe lagern sich in den Atemwegen als auch in der Lunge selbst ab und verursachen Reizungen, Entzündungen, Vergiftungen bis hin zu bösartigen Tumoren. Seit einigen Jahren ist so ziemlich Jedem bewusst, wie schädlich rauchen ist.
Da bei der Vaporisation von Pflanzenmaterial keine Verbrennung stattfindet, wir reden hier von Temperaturen bis üblicherweise maximal ca. 240°C, lösen sich nur die gewünschten ätherischen Öle und Wirkstoffe aus den Kräutern. Diese Wirkstoffe haben meist einen gesundheitlich wertvollen Nutzen. Eine Entwicklung von giftigen Schadstoffen wie bei der Verbrennung findet also gar nicht erst statt.

 

Alltagstauglichkeit von Vaporizern

Neben den stationären Vaporizern wie dem Volcano Classic, Volcano Hybrid oder dem Arizer Extreme Q, gibt es unzählige tragbare Modelle die dank ihrer geringen Größe in jeder Hosentasche Platz finden. Der Aspekt der Diskretion, welcher durch die geringe Größe und der harmlosen Optik zum Tragen kommt spielt in der Alltagstauglichkeit sicher eine große Rolle, ist jedoch nicht das Wichtigste. Vielmehr geht es um die Anwendung im Alltag und hier haben Vaporizer einen immensen Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Rauchen. Dadurch dass die Kräuter nur verdampft und nicht verbrannt werden, kann man die Vaporizer sorgenlos in Innenräumen benutzen, denn der Dampf verflüchtigt sich schnell und ist schon nach einigen Sekunden nicht mehr zu riechen. Er setzt sich nicht in Möbel und Polster fest, wie man es vom Rauch her kennt.

Ein weiterer Vorteil in der Alltagsanwendung ist die Möglichkeit genaueren Dosierung, welche das sogenannte Microdosing zum Kinderspiel werden lässt. Ein Speziell für Microdosing konzipierter Vaporizer ist der DaVinci Miqro.
Auch die Akkulaufzeit moderner Vaporizer lässt eine über den Tag verteilte Nutzung zu. Modelle wie der neue Crafty+, Fenix 2.0, SMONO 4 Pro und viele weitere bieten dir eine Nutzungsdauer von 60-90 Minuten. Stell dir vor du könntest 90 Minuten an einer Tüte rauchen! Mit einem mechanischen Vaporizer, der zur Erhitzung ein Jet-Feuerzeug benötigt, brauchst du dir selbst um dieses Thema keine Sorgen zu machen.

 

Die verschiedenen Arten von Vaporizern

Man kann unterscheiden zwischen drei Hauptmerkmalen vorn Vaporizern. Da wären einmal stationäre Vaporizer (sogenannte Tischvaporizer), tragbare elektronische Vaporizer und tragbare Mechanische Vaporizer. Alle drei Varianten haben ihre eigenen ganz spezifischen Vorteile und es liegt ganz an deinen Vorlieben für welchen du dich entscheidest.

 

Tischvaporizer
Wie der Name schon sagt, gehört ein Tischvaporizer auf einen Tisch. Ein Tischvaporizer ist großartig in geselligen Runden, Du kannst dir das etwa wie bei einer Shisha-Session Vorstellen. Deine gemahlenen Kräuter gibst du hier in einen meist sehr groß dimensionierten Kopf und bringst den Vaporizer per Tastenwahl, Touchscreen, Fernbedienung oder App auf die gewünschte Temperatur. Über einen Schlauch mit einem Mundstück kannst du dann reinsten und aromatischen Dampf inhalieren. Andere Modelle wie der Volcano Classic, Volcano Classic Gold und der Arizer V-Tower haben statt des Schlauchs sogenannte Ballons. Diese Ballons werden per integriertem Gebläse mit Dampf gefüllt. Storz & Bickel hat hierzu das Easy Valve System entwickelt, welche diese Anwendung durch Ventile deutlich erleichtert. Modelle wie der Volcano Hybrid und Arizer Extreme Q bieten dir beide Anwendungsmöglichkeiten (Schlauch und Ballon), der Volcano Hybrid hat sogar ein Drehgelenk am Schlauch und schafft dadurch ein hohes Maß an Flexibilität und Komfort.
Abschließend bleibt zu erwähnen, dass stationäre Vaporizer auf Grund ihrer Dimensionen oft bessere Heizeinheiten verbaut haben, wie die Doppelhelix beim Volcano Hybrid und somit ein besonders hohes Maß an Effizienz an den Tag legen.

 

Tragbare elektronische Vaporizer
Ein tragbarer elektronische Vaporizer bietet gegenüber dem stationären Vaporizer ganz klar den Vorteil, dass sie tragbar sind. Diese Art von Vaporizern ist derzeit mit der höchsten Entwicklungsaktivität der Hersteller gesegnet und bringt daher unzählige Modelle hervor. Waren sie früher noch mit einem klobigen Tastenhandy aus den 90er Jahren vergleichbar, sind sie heute wahre Schönheiten mit edlen Designs und Style-Faktor. Durch ihre geringe Größe sind sie komfortabel zu transportieren und dank ihrer modernen Optik absolut diskret. Auch wenn sie im Grunde alle die gleiche Aufgabe haben, ordentlich zu verdampfen, so könnten sie in ihrer Vielfalt nicht unterschiedlicher sein. Mittlerweile gibt es neben unterschiedlichen Heiztechnologien und der damit verbundenen Dampfleistung etliche Variationen was die Bedienung und das Design angeht. Bei den meisten Geräten kann man die gewünschte Verdampfungstemperatur grad genau über Tasten am Gerät einstellen. Andere arbeiten mit voreingestellten und individualisierbaren Temperaturen oder Temperaturpfaden wie beim DaVinci IQ2, die das Optimum an Effizienz erreichen sollen. Es gibt sie mit Display wie beim Mighty von Storz & Bickel, Fenix Pro oder ganz ohne wie beim Pax 3, Zen Stilus oder Hydrology9. Letzterer ist sogar einer der außergewöhnlichsten Vaporizer, denn er kombiniert die Wasserfiltration einer Bong mit einem effizienten Verdampfer.
Die Effizienz und Leistungsfähigkeit tragbarer Modelle verbessert sich stetig weiter und ist gerade in den höheren Preisklassen mit der eines Tischvaporizers vergleichbar.

 

Mechanische Vaporizer
Die mechanischen Vaporizer werden im Gegensatz zu elektronischen Vaporizern mit einem Jet-Feuerzeug (vergleichbar mit einem Bunsenbrenner, blaue Flamme) statt einer Batterie betrieben. Sie sind meist aus Metall und daher sehr robust und zuverlässig. Da sie ohne eine Stromversorgung funktionieren, eignen sie sich hervorragend für Festivals oder längere Reisen.

Das Grundgerüst des Vaporizers welches aus einem Luftkanal, Spitze(Köpfchen) und Kappe besteht ist meist aus Edelstahl oder Titan gefertigt und garantiert reinsten Dampf. Das Mundstück und der Schaft sind gelegentlich aus Holz gefertigt und sorgen für eine angenehme Haptik. Insbesondere der Hersteller Dynavap hat mit Produkten höchster Qualität neue Standards gesetzt und sich am Markt etabliert.

Aufgrund ihrer Größe von nur ca.10 cm lassen sie sich Mechanische Vaporizer einfach in der Hosentasche verstauen. Sie strahlen durch den Verzicht auf Elektronik etwas Ursprüngliches aus und doch bedeutet der Verzicht auf elektrischen Schnickschnack nicht, dass man nicht auch gesund dampfen kann.
 

Die Bedienung ist dabei sehr einfach: Erhitze einfach nur den Mantel der Kappe, drehe den Vaporizer dazu gleichmäßig um die eigene Längsachse, damit sich die Kammer gleichmäßig erhitzen kann. Die richtige Temperatur wird dir durch ein Klickgeräusch eines Bimetalls in der Kappe mitgeteilt. Dies dauert in der Regel 10-20 Sekunden, aber kürzer, wenn euer Gerät bereits warm ist. Die Temperatur hält dann für einige kräftige Züge bevor wieder erhitzt werden muss.

 

Heizmethoden

Gleich vorweg möchten wir erwähnen, dass die unterschiedlichen Heizmethoden dank der stetigen Weiterentwicklung durch die Hersteller mittlerweile nicht mehr unbedingt aussagekräftig sind, was Effizienz und Leistung angeht. Die besten Vaporizer setzen mittlerweile auf Hybrid-Heizmethoden oder komplett neue Ansätze.

 

Konduktion
bei dieser Heizmethode wird die Kammer, welche meist aus Keramik oder Edelstahl besteht direkt erhitzt. Die Kühle Umgebungsluft wird dann durch einen Luftkanal oder Belüftungsöffnung dem erzeugten Dampf beim Ziehen zugegeben. Der große Nachteil dieser Methode ist, dass durch die permanente Hitzeabgabe der Kammer die Wirkstoffe verdampft werden auch wenn gerade nicht am Vaporizer gezogen wird. Somit leidet die Effizienz, die Leistung ist jedoch trotzdem gegeben. Da es die technisch einfachste Methode ist und zudem am wenigsten Platz benötigt, wird sie in den kleinen, meisten Preisgünstigen Vaporizern verbaut. Hierzu zählen der Boundless CFC 2.0, den Zen Stilus, Fenix Mini, welche trotzdem ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Höherwertige Konduktionsvaporizer wie der Pax 3 lösen das Effizienzproblem durch eine automatische elektronische Abschaltung und Reaktivierung durch Bewegungssensoren. Das Gerät erkennt somit, wann es heizen muss und wann nicht und regelt selbstständig das Heizmanagement.


Konvektion
Bei der Konvektion wird ein heißer Luftstrom durch die Kräuterkammer gezogen. Der große Vorteil ist ganz klar, dass sich die Wirkstoffe nicht ungewollt verflüchtigen. Die eingesogene Luft wird in einem Heizkanal, oder Heizelement erhitzt und löst auf ihrem Weg zum Mundstück die Wirkstoffe und ätherischen Öle aus den in der Kammer befindlichen Kräutern. Diese Methode sorgt für ein gleichmäßiges Verdampfen der Kräuter. Auch stationäre Vaporizer wie der Volcano Classic setzen auf diese Methode. Aber auch tragbare Modelle wie der Boundless CFV nutzen diese Methode. Wie du dir aber sicher vorstellen kannst, ist für diese Methode erheblich mehr Energie notwendig um reinen und dichten Dampf zu erzeugen, daher sind die meisten tragbaren Vaporizer mit einem Konduktionsheizelement ausgestattet.

 

Hybrid
Die wohl beste und effizienteste Methode ist ein Hybrid aus Konduktion und Konvektion.
Du kannst dir hier eine heiße Kräuterkammer vorstellen, die die Kräuter vorwärmt, ohne sie tatsächlich zu verdampfen. Für einen heißen Luftstrom aus dem Konvektionsheizelement der dann die Verdampfung in Gang setzt, wird nun nicht mehr so viel Energie benötigt. Das Ergebnis ist ein reiner und dichter Dampf, sowie erhöhte Effizienz wie bei einem reinen Konvektionsvaporizer trotz geringen Energiebedarfs und handlicher Größe des Geräts. Hier haben sich der Crafty+, der Mighty aber auch der Arizer Solo 2 und Arizer Air 2 durchgesetzt.


 

On-Demand
Die jüngste Errungenschaft was Heiztechnologien für Vaporizer angeht ist ein sogenanntes On-Demand-heizelement wie beim Firefly 2++. Eigentlich handelt es sich um ein normales Konduktionsheizelement, welches sich jedoch innerhalb kürzester Zeit aufheizt und auch wieder abkühlt. Der Firefly 2++ benötigt so nur 2-3 Sekunden bis er auf Betriebstemperatur ist und kühlt auch ähnlich schnell wieder ab. Somit verdampft er nicht unnötig weiter, wenn nicht am Gerät gezogen wird. Diese Methode schafft wohl ein Maximum an Diskretion, denn das Gerät ist sofort nach Benutzung wieder in der Hosentasche verschwunden.